Die neue Zahlungsanweisung verwendet IBAN und BIC

  • Die neue Zahlungsanweisung – der neue österreichische Einheitsbeleg für Überweisungen – löst die bisher gebräuchlichen Belege (Zahlschein, Überweisung, Erlagschein) vollständig ab.

    Ab sofort können Sie innerhalb Österreichs und im gesamten SEPA Raum mit Ihrem persönlichen IBAN und BIC überweisen.

  • IBAN

    Welche Informationen stecken in der IBAN?

    • Hier ein Beispiel einer österreichischen IBAN:

    • Die integrierte Prüfziffer ermöglicht es, die IBAN des Empfängers auf Richtigkeit zu überprüfen, noch bevor die Zahlung durchgeführt wird.

    Kann man eine IBAN errechnen?

    • Bitte errechnen Sie sich die IBAN Ihrer Zahlungsempfänger nicht selbst! Wenn keine eindeutigen Angaben zur IBAN auf Drucksorten, z.B. Rechnungen, ersichtlich sind, fragen Sie lieber den Zahlungsempfänger nach seiner IBAN. Bei Überweisungen ins Ausland kann eine falsch angegebene IBAN zu Rückleitungen und in Folge zu Kosten führen. Die formale Richtigkeit einer IBAN können Sie unter www.stuzza.at überprüfen.

    Wo ist die IBAN zu finden?

    • Die IBAN ist kein Geheimnis! Sie ist auf Ihrem Kontoauszug und zusätzlich in der Electronic Banking-Umsatzübersicht ersichtlich. Jederzeit griffbereit ist die IBAN auf der Bankomatkarte.

  • BIC

    Was ist der BIC?

    • Diese drei Buchstaben stehen für „Business Identifier Code“ und sind die weltweit gültige und eindeutige Kurzbezeichnung einer Empfängerbank oder eines Unternehmens. Bis Juli 2010 stand die Abkürzung BIC für „Bank Identifier Code“ (Bankkennzeichen - im übertragenen Sinne Bankleitzahl). Da nun auch Unternehmen direkt am SWIFT-Netz teilnehmen können, wurde der Name geändert.

      Der BIC ersetzt Bankleitzahl inkl. Name und Adresse einer Bank im Langtext. Zahlungsempfänger können diese internationale Bankleitzahl ihrer kontoführenden Bank auch unter der Bezeichnung „SWIFT“, „SWIFT-Code“ oder „SWIFT-Adresse“ angeben.

    BIC bei Inlandszahlungen

    • Bei Zahlungen innerhalb von Österreich ist die Angabe der BIC nicht notwendig. Da die IBAN auch die Bankleitzahl enthält, woraus die Empfängerbank eindeutig identifiziert werden kann, ist bei Inlandszahlungen keine Angabe der BIC notwendig.

      Bei grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb der EU muss noch bis 1.2.2016 zusätzlich zur IBAN auch die BIC angegeben werden.

    BIC bei Auslandszahlungen

    • Der BIC ist besonders für Auslandszahlungen wichtig. Sind auf einer Rechnung verschiedene Angaben zu einer Bank angeführt, wählen Sie immer die BIC.

    Beispiel

    • Der BIC besteht meistens aus 8, manchmal auch aus 11 Stellen. Er setzt sich aus einem Kennzeichen zur Bankidentifikation, dem ISO-Länderkennzeichen, einem Regionscode und fallweise noch ergänzend aus einer Zweigstellenbezeichnung zusammen.

      Beispiel 8-stellig für Hauptanstalten:

    • Beispiel 11-stellig für Zweiganstalten (Filialen):

    Wo ist die BIC der kontoführenden Bank zu finden?

    • Sie ist auf Ihrem Kontoauszug und zusätzlich in der Electronic Banking-Umsatzübersicht ersichtlich. Jederzeit griffbereit ist die BIC auf der Bankomatkarte.

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